Kurzantwort
Monatliche Betreuung liegt in Deutschland überwiegend zwischen 1.000 und 5.000 €. Für kleine, regionale Projekte werden 300 bis 1.000 € genannt, für nationale Vorhaben 2.000 bis 5.000 €, für große Online-Shops deutlich mehr. Einmalige Analysen kosten meist zwischen 1.000 und 4.000 €.
Stundensätze bewegen sich zwischen 80 und 200 €, bei Freelancern eher 50 bis 130 €.
Die Spannen sind groß, weil die Leistungen unter demselben Wort völlig verschieden ausfallen. Dieser Beitrag ordnet ein, woher die Unterschiede kommen und woran Sie ein Angebot prüfen.
Was SEO in Deutschland kostet
Die folgenden Zahlen stammen aus den Angaben deutscher Anbieter, Stand 2026. Sie widersprechen sich teilweise, und das ist selbst eine Information.
| Unternehmenstyp | Monatliche Spanne |
|---|---|
| Kleine, regionale Unternehmen | 300 bis 2.500 € |
| B2B-Mittelstand in nationalen Nischenmärkten | 2.500 bis 6.000 € |
| Mittelstand national und international | 6.000 bis 8.000 € |
| Große Unternehmen im Massenmarkt | ab 8.000 € |
Diese Staffelung stammt von einem auf B2B spezialisierten Anbieter. Andere Quellen rechnen flacher: Am häufigsten genannt wird die Spanne von 1.000 bis 5.000 € monatlich. Ein Anbieter nennt 1.000 bis 8.000 €, ein anderer 900 bis 15.000 €, ein dritter 500 bis 3.000 €.
Zwei Untergrenzen tauchen mehrfach auf. Ein Anbieter beziffert die Schwelle, unterhalb derer sich ein Auftrag für ihn nicht lohnt, mit 980 € monatlich. Ein anderer hält Angebote unter 200 € monatlich für ungeeignet, um messbare Ergebnisse zu erzielen.
Für B2B liegt die Empfehlung durchweg höher als für lokale Anbieter. Der Grund ist plausibel: Erklärungsbedürftige Produkte brauchen mehr Inhalte, und die Inhalte brauchen Fachwissen.
Stundensätze
Für Agenturen werden 100 bis 200 € genannt, in einer anderen Quelle 80 bis 350 €.
Bei Freelancern wird nach Erfahrung unterschieden: 50 bis 80 € für Einsteiger, 90 bis 130 € für erfahrene Freelancer, 120 bis 180 € für Spezialisten in technischem SEO oder GEO. Tagessätze liegen entsprechend zwischen 400 und 1.400 €.
Ein Hinweis zur Einordnung: Ein Stundensatz sagt wenig über die Gesamtkosten aus. Entscheidend ist, wie viele Stunden ein Anbieter für ein Ergebnis braucht. Ein günstiger Satz bei doppeltem Aufwand ist teurer.
Einmalige Leistungen
SEO-Audit. Im Markt werden etwa 1.000 € für kleinere Analysen genannt, 2.500 bis 4.000 € für umfangreichere. Ein Anbieter beziffert Analyse und Strategieentwicklung für eine mittelgroße Website mit 1.600 bis 2.300 €.
Initiales Setup. Für die erste technische und inhaltliche Grundlage werden rund 4.000 € netto genannt. Dazu gehören üblicherweise das Einrichten der Werkzeuge, ein Tracking-Konzept und die Abstimmung der ersten Roadmap.
Relaunch-Begleitung. Angebote beginnen bei etwa 1.350 €. Der Aufwand hängt fast vollständig an der Zahl der URLs, weil Content-Mapping und Weiterleitungen daran hängen.
Preismodelle
Vier Modelle sind im deutschen Markt verbreitet.
Monatspauschale. Das häufigste Modell. Ein fester Betrag für einen vereinbarten Umfang. Vorteil: planbar. Nachteil: Wenn der Umfang unklar beschrieben ist, weiß niemand, wofür gezahlt wird.
Stunden- oder Tagessätze. Transparent im Aufwand, unplanbar im Gesamtbetrag. Geeignet für abgegrenzte Spezialaufgaben.
Projekt- oder Festpreis. Ein Betrag für ein definiertes Ergebnis. Geeignet für Audits, Relaunches und einzelne Vorhaben.
Erfolgsbasiert. Vergütung nach Rankings oder Umsatz. Mehrere Anbieter raten davon ab, weil sich Ziele im SEO schwer verbindlich festlegen lassen und weil die Frage, welche Zahlen zugrunde liegen und wer sie liefert, regelmäßig zu Streit führt.
Was die Kosten bestimmt
Ausgangszustand der Website. Eine technisch saubere Seite mit brauchbarer Struktur braucht weniger Vorarbeit als eine über Jahre gewachsene.
Wettbewerbsintensität. In umkämpften Märkten ist mehr Aufwand nötig, um dieselbe Position zu erreichen.
Größe der Website. Zahl der Seiten, Sprachen, Domains.
Zielmarkt. Regional, national oder international.
Gewünschtes Tempo. Schneller heißt mehr Ressourcen parallel.
Wer umsetzt. Das ist der Faktor, der am häufigsten unterschätzt wird. Wenn Texte, technische Änderungen und Freigaben im Unternehmen liegen, sinken die Kosten beim Dienstleister und steigen die internen. Wenn alles extern läuft, ist es umgekehrt.
Was hinter einer Leistung steckt. Ein Beispiel: ein Fachbeitrag für ein B2B-Thema. Dahinter stehen Einarbeitung ins Thema, Keyword-Recherche, Prüfung der Wettbewerbsinhalte, Struktur und Argumentationslinie, Erstellung, Meta-Daten, Abstimmung und Korrekturschleife. Was wie ein Text aussieht, ist ein Arbeitspaket über mehrere Tage. Das erklärt, warum Monatspauschalen selten unter vierstellig liegen, wenn Inhalte enthalten sind.
Was GEO zusätzlich kostet
Zu Preisen für Generative Engine Optimization gibt es im deutschen Markt bisher kaum öffentliche Angaben. Die meisten Anbieter behandeln das Thema inhaltlich, nennen aber keine Zahlen.
Was sich sagen lässt:
Als einmalige Messung. Der Aufwand besteht aus dem Anlegen eines Prompt-Sets, der Erhebung über mehrere Tage und der Auswertung. Bei 15 bis 40 Fragen ist das eine überschaubare Größe.
Als laufende Messung. Ein monatlich wiederholtes Set kostet weniger als die erste Erhebung, weil das Set steht.
Dazu kommen Werkzeugkosten. Spezialisierte Monitoring-Werkzeuge werden im Abo abgerechnet. Ob diese Kosten umgelegt oder eingepreist sind, sollte im Angebot stehen.
Was GEO nicht ist: ein separater Posten mit eigener Optimierungsarbeit. Die Maßnahmen, die aus einer KI-Messung folgen, sind überwiegend dieselben, die auch klassisches SEO verlangt. Wer GEO als zusätzliches Paket neben SEO verkauft, sollte erklären können, welche Arbeit dabei zusätzlich anfällt.
Ab welchem Budget es sich lohnt
Hier sind sich die Anbieter ungewöhnlich einig: Unter einem gewissen Betrag passiert zu wenig, um überhaupt etwas zu messen.
Die genannten Schwellen liegen zwischen 500 und 1.000 € monatlich. Die Begründung ist überall dieselbe: Bei fünf Stunden im Monat lassen sich einige Seiten überarbeiten, mehr nicht. Für eine Wirkung, die sich von Schwankung unterscheiden lässt, reicht das selten.
Das heißt nicht, dass kleinere Unternehmen nichts tun können. Es heißt, dass eine laufende Vollbetreuung mit sehr kleinem Budget selten der richtige Weg ist. Sinnvoller sind dann einmalige Analysen mit anschließender Umsetzung in Eigenregie, und Messung in größeren Abständen.
Agentur, Freelancer oder intern
Agentur. Mehrere Menschen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Vertretung bei Ausfall, Umsetzung im Haus. Teurer, weil Struktur mitfinanziert wird.
Freelancer. Günstigere Stundensätze, direkter Kontakt, begrenzte Kapazität, keine Vertretung. Geeignet, wenn im Unternehmen jemand umsetzen kann.
Intern. Auf Dauer die günstigste Variante, wenn das Volumen groß genug ist. Eine Vollzeitstelle kostet mit Nebenkosten deutlich mehr als die meisten Agenturbudgets, rechnet sich aber ab einer bestimmten Projektgröße.
Die häufigste Mischform: interne Umsetzung mit externer Beratung. Damit bleibt das Fachwissen im Haus, ohne dass eine eigene Stelle nötig ist.
Woran Sie ein Angebot prüfen
Fünf Punkte, die in einem brauchbaren Angebot stehen sollten:
Was konkret geliefert wird. Nicht „laufende Optimierung“, sondern welche Ergebnisse in welchem Rhythmus.
Wie viel Zeit eingeplant ist. Ein Angebot über 1.500 € monatlich ohne Angabe zum Umfang ist nicht vergleichbar.
Wer was macht. Welche Arbeit bleibt bei Ihnen, welche beim Dienstleister.
Wie gemessen wird. Ein Ausgangswert vor Beginn und ein fester Rhythmus für die Nachmessung. Ohne beides lässt sich später nicht sagen, ob etwas gewirkt hat.
Laufzeit und Kündigung. Mindestlaufzeiten sind verbreitet, aber nicht zwingend.
Ein Warnzeichen, das mehrere Anbieter nennen: Garantien auf bestimmte Positionen. Niemand kontrolliert die Suchergebnisse, entsprechend kann niemand sie zusagen.
Welcher Einstieg zu welcher Situation passt
Sie wissen nicht, ob Sie überhaupt ein Problem haben. Dann ist eine Messung der günstigste Weg zur Antwort. Ein KI-Sichtbarkeits-Check kostet bei mir 490 € und liefert in drei bis fünf Tagen einen Ausgangswert.
Sie wissen, dass etwas fehlt, aber nicht was. Dann brauchen Sie eine vollständige Analyse mit Reihenfolge, kein Monatspaket. Im Markt kostet das 1.000 bis 4.000 €, bei mir 1.490 €.
Sie haben eine Analyse und sie liegt seit Monaten. Dann ist Umsetzung das Problem, nicht Wissen. Hier lohnt eine laufende Begleitung, aber nur, wenn im Unternehmen jemand mitarbeiten kann.
Ein Relaunch steht an. Der teuerste Zeitpunkt für SEO ist nach dem Livegang. Vorher kostet Begleitung ab 2.990 €, nachher kostet die Reparatur oft mehr.
Ihr Budget liegt unter 500 € monatlich. Dann ist eine laufende Vollbetreuung selten sinnvoll. Besser eine einmalige Analyse und Umsetzung in Eigenregie, mit einer Nachmessung nach einigen Monaten.
Meine Preise
Zur Einordnung, weil die meisten Anbieter keine Zahlen nennen.
| Leistung | Preis |
|---|---|
| Sichtbarkeits-Check, KI-Messung mit 15 Fragen | 490 € |
| GEO & SEO Audit, vollständige Analyse | 1.490 € |
| Relaunch-Begleitung | ab 2.990 € |
| Monitoring, monatlich | 390 € |
| Betreuung, monatlich | 890 € |
| Betreuung intensiv, monatlich | 1.490 € |
Ein Hinweis zum Vergleich: Die oben genannten Marktspannen beschreiben überwiegend Vollbetreuung, also einschließlich fertiger Texte, technischer Umsetzung und teils Linkaufbau. Meine Beträge decken Beratung, Messung und Priorisierung ab, dazu Content-Briefings mit ausgearbeiteten Textentwürfen und alle technischen Vorgaben. Was bleibt, ist die Überarbeitung der Entwürfe mit Ihrem Fachwissen sowie Gestaltung und Programmierung. Zwei verschiedene Modelle, entsprechend zwei verschiedene Größenordnungen.
Festpreise, keine Stundenabrechnung, keine Mindestlaufzeit bei der laufenden Betreuung.